Tupljak, ein Dorf in der Gemeinde Pićan, befindet sich in einer flachen Gegend und ist vor allem für den Bergbau bekannt. Es wird erstmals in historischen Quellen im Jahr 1325 erwähnt. Im Dorf befindet sich die einschiffige Pfarrkirche St. Bartholomäus mit Sakristei, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Gemäß der Überlieferung wurde hier der Sitz der gleichnamigen Kirche von Goretin übertragen, der im Istrischen Landabkommen erwähnt wird. Auf dem Friedhof befindet sich die dreischiffige Kirche des heiligen Hadrian, die im Jahr 1796 erbaut wurde.
Hier befindet sich die letzte Kohlemine in Kroatien, die im Jahr 1999 den Betrieb eingestellt hat. Damit wurde nach fast 400 Jahren Bergbau die Kohleproduktion in den istrischen Kohleminen offiziell eingestellt. Im Dorf können passend Bergbauexponate, Bergbaubetrieb und das Verwaltungsgebäude des Bergwerks besichtigt werden.